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Basiswissen Geldanlage in Wertpapieren: Investmentfonds!

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Die Welt der Geldanlagen ist groß, spannend – aber auch ein wenig kompliziert. Damit Sie im Dschungel der verschiedenen Anlagemöglichkeiten nicht den Überblick verlieren, möchte ich auf eine beliebte Anlageform zu sprechen kommen, von der Sie bestimmt schon gehört haben: Den Investmentfonds.

Was ist ein Investmentfonds?

Ein Investmentfonds ist eine Art Gemeinschaftsakt: Eine große Anzahl von Anlegern gibt ihr Geld bei der Investmentgesellschaft ab, damit sie es in konkrete Vermögenswerte investiert. Dazu gehört der Klassiker, die Aktie, aber auch Anleihen, Immobilien und dergleichen mehr. Es gibt Investmentfonds in vielen Geschmacksrichtungen, etwa für mehr oder weniger risikofreudige Anleger. Welcher Fond für Sie geeignet ist, sollten Sie deshalb individuell nach Ihren eigenen Zielen festlegen. Wichtig ist auch, dass Sie sich über die konkreten Anlagen des Fonds informieren. So gibt es solche, die nach dem Prinzip „egal was, Hauptsache hohe Rendite“ funktionieren, während sich andere auf bestimmte Branchen oder ethische Fragen konzentrieren, beispielsweise über sogenannte Waldfonds.

Welche Arten von Investmentfonds gibt es?

Mischfonds sind eine beliebte Art von Investmentfonds, weil sie sehr breit gestreut sein können und das Risiko aufgrund der hohen Diversifizierung meist überschaubar bleibt. Die „Mischung“ im Namen bezieht sich auf eine Mischung von Aktien und verzinslichen Wertpapieren im Fonds. Sollte der Aktienmarkt also einknicken, bricht nicht gleich der ganze Fonds ein.

Aktienfonds haben einen starken Fokus auf Aktien. Auch hier gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Fonds mit unterschiedlicher Zielsetzung. Beispielsweise investieren „sichere“ Fonds hauptsächlich oder komplett in sehr große Unternehmen, um das Risiko zu minimieren. Es gibt allerdings auch Fonds, die sich auf bestimmte Branchen konzentrieren. Damit können Sie einerseits eine Branche Ihrer Wahl unterstützen, tragen andererseits aber auch ein erhöhtes Risiko, falls diese Branche etwa in eine wirtschaftliche Schieflage gerät. Auch bei „sicheren“ Investments gilt die Grundregel, dass Teilnehmer am Markt ein Risiko tragen. Im Zweifelsfall – wie etwa zu turbulenten Corona-Zeiten – kann der Weltmarkt einbrechen und das Investment mit sich in die Tiefe reissen. Wer dann wichtige Notgroschen am Markt hat, muss mitunter den Verlust mitnehmen und verkaufen.

Rentenfonds sind wenig risikobereite Fonds, die vor allem in verzinsliche Wertpapiere investieren. Der Fokus liegt hier eher darauf, auf lange Zeit über die Zinsen etwas Rendite aus dem Fond zu holen und dafür nicht den bisweilen extremen Kursschwankungen etwa des Aktienmarkts ausgesetzt zu sein.

Immobilienfonds bündeln Anteile vieler Immobilien in sich und sind damit recht gut diversifiziert. Weil die betroffenen Immobilien meist gewerblich genutzt sind, lassen sich auf Dauer gute Erträge über deren Mieteinnahmen sowie Zinsen aus verzinslichen Wertpapieren erzielen.

Garantiefonds sind, wie im Namen angedeutet, auf eine Garantie ausgelegt. Genau gesagt garantieren sie, dass Sie Ihr angelegtes Geld zu einem konkreten Zeitpunkt komplett zurück erhalten. Gewinne streichen Sie dann über die Rendite dieser Anlage ein. Aber Vorsicht: Der Garantiefonds garantiert die Auszahlung Ihres Kapitals erst zu einem bestimmten Zeitpunkt. Verkaufen Sie davor Ihre Anteile, können diese bedingt durch Kursschwankungen an Wert verloren haben. Bei einer solchen Anlage sollten Sie selbst deshalb garantieren können, dass Sie das angelegte Kapital nicht plötzlich wieder in der Hauskasse brauchen.

Indexfonds, auch Exchange Traded Funds oder ETF genannt, erfreuen sich seit einiger Zeit großer Beliebtheit. Sie versuchen, den Wert eines Index wie des DAX oder DOW Jones möglichst genau nachzubilden, und agieren damit wie eine Art Mischung aus Fonds und Aktien. Damit wissen Sie genau, in was überhaupt investiert wird – eben in die am jeweiligen Index beteiligten Unternehmen, beispielsweise also DAX-Unternehmen.

Geldmarktfonds sind eine eher kurzfristige Lösung, bei der Geld in der Regel in Geldmarktpapiere investiert wird.

Ich hoffe, diese grobe Übersicht konnte Ihnen einen ersten Einblick verschaffen. Zu den verschiedenen Anlageformen gibt es noch einiges zu sagen – werfen Sie auch einen Blick in meine Info-Box. Sprechen Sie mich für eine eingehende Beratung gerne an!

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder setzen Sie sich per Direktnachricht (Kontaktformular) mit mir in Verbindung.
In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen
Christian Ulrich LL.B.

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