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Coronavirus: Angst und Chaos an den Börsen – was tun?

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Das sich immer weiter ausbreitende Coronavirus (aktuelle Risikobewertung des Robert Koch Instituts für Deutschland) und die Angst vor einer weltweiten Pandemie halten die Kapitalmärkte derzeit in Atem. Mittlerweile sind nicht nur die asiatischen Börsen, sondern auch die Märkte in Europa und den USA betroffen. Derzeit ist sehr unsicher, wie schnell sich das Virus weiter ausbreiten wird und wann dessen Eindämmung gelingen wird. Deshalb ist es momentan auch nicht möglich, seriöse Einschätzungen zu den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu treffen. Die aktuelle Unsicherheit führt aber dazu, dass Investoren sich in großem Stil von risikobehafteten Anlagen trennen und so starke Kurseinbrüche und eine große Volatilität an den Aktienmärkten herbeiführen.

Ein Grund für die Stärke der Einbrüche ist, dass die Aktienmärkte zuletzt durch die erneut großzügige Bereitstellung von Liquidität durch die Notenbanken, die gesunkenen Zinsen und die zunehmenden Anzeichen für eine Erholung der schwachen Weltkonjunktur stark nach oben getrieben worden waren. Das Coronavirus sorgte dann für eine abrupte Korrektur der zuvor weit ins Kraut geschossenen optimistischen Erwartungen.

Chaos: Ist mit weiteren Turbulenzen an den Aktienmärkten zu rechnen?

Wichtig für die weitere Entwicklung der Märkte ist nun, ob die Erholung der Weltkonjunktur durch das Virus nur verzögert wird oder es dadurch zu einer längerfristigen Belastung kommt. Gelingt es, das Virus bald einzudämmen, werden sich die Kurse wahrscheinlich rasch wieder erholen. Kommt es dagegen zu einer weitreichenden Pandemie, dürften große Bereiche der Weltwirtschaft für einen längeren Zeitraum spürbar beeinträchtigt werden. Aktuell haben bereits einige Unternehmen ihre Gewinnziele reduziert und es besteht die Gefahr, dass weltweit Lieferketten zusammenbrechen und somit die Produktion vorrübergehend zum Erliegen kommt. Allerdings werden in diesem Fall die großen Notenbanken und auch die Politik wohl alles tun, um stützend einzugreifen und einer weiteren Verschärfung der Lage entgegen zu wirken.

Besonnenheit: Anlageziel im Auge behalten!

Es kommt nun besonders darauf an, besonnen zu bleiben. Überhastete Verkäufe in gestressten Märkten sind meist nicht zielführend und es besteht das Risiko, dass eine jederzeit mögliche Markterholung verpasst wird. Die Portfolios meiner Kunden sind so strukturiert, dass sie über einen langfristigen Zeitraum gehalten werden können – unabhängig von der jeweils vorherrschenden Marktlage. In Situationen wie der aktuellen ist es von herausragender Bedeutung, dass die Portfolios breit über verschiedene Anlageklassen, Regionen oder Investmentstile diversifiziert sind und zu Ihrer Risikobereitschaft passen.

In schwierigen Marktphasen wie aktuell ist es besonders wichtig, in Kontakt zu bleiben und gemeinsam unüberlegte und überstürzte Reaktionen zu vermeiden.

Veränderte Risikobereitschaft?

Wenn Sie z. B. aufgrund der jahrelangen Aufwärtsbewegung der Kurse und der immer weiter zurückgegangenen Volatilität Ihre Risikobereitschaft zu hoch eingeschätzt haben und nun die hohen Schwankungen nervlich wirklich nicht aushalten, sollte das Portfolio defensiver ausgerichtet werden. Auch in diesem Fall ist es aber wichtig, sich nicht zu sehr von aktuellen Ängsten leiten zu lassen und Entscheidungen mit einem längerfristigen Blickwinkel zu treffen.

Fazit

Meine Kundenportfolios habe ich regelmäßig nach nach den hier beschriebenen Grundsätzen gestaltet. Daher sollte auch in Stressphasen keine Anpassung erforderlich sein.

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder Sie vereinbaren direkt ein kostenfreies Erstgespräch. Alternativ können Sie sich per Direktnachricht (oder Mittels Kontaktformular) mit mir in Verbindung setzen.

In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen
Christian Ulrich LL.B.

Tags: Aktien, Aktienfonds, Aktienmärkte, Anlageziel, Börse, Coronavirus, COVID-19, Geldmarktfonds, Mischfonds, Panik, Turbulenzen, Weltkonjunktur

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