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Dia­gno­se Schwe­re Krank­heit: Zwi­schen BU und Dread Dise­a­se!

Das Jahr 2014 neigt sich lang­sam dem Ende zu und ich möch­te bereits jetzt in die­sem Bei­trag einen Teil mei­ner Erleb­nis­se auf­ar­bei­ten. Rück­bli­ckend über­kommt mich immer und immer wie­der ein sehr mul­mi­ges Gefühl – ins­be­son­de­re beim Ver­fas­sen die­ser Zei­len.

Trau­rig muss­te ich in die­sem Jahr zu oft mit­er­le­ben, dass das Leben vie­ler Per­so­nen aus mei­nem engs­ten Umfeld wegen einer Krank­heit auf eine har­te Pro­be gestellt wur­de. Die Gedan­ken an jedes ein­zel­ne Schick­sal lässt mei­nen Atem sto­cken.

Wenn die Luft zum Atmen fehlt

Ob Krebs, ein Schlag­an­fall oder ein Herz­in­farkt – schwe­re Krank­hei­ten lösen ein Cha­os aus.
Je nach Krank­heits­bild müs­sen alle Zukunfts­plä­ne über Bord gewor­fen wer­den. Tag­täg­lich müs­sen gro­ße Her­aus­for­de­run­gen – in jeder Hin­sicht – bewäl­tigt wer­den. Die Welt steht von heu­te auf mor­gen buch­stäb­lich auf dem Kopf.
Neben die­ser bit­te­ren Erkennt­nis, muss lei­der eben­so fest­ge­stellt wer­den, dass vie­le Betrof­fe­ne auf­grund z.T. kos­ten­in­ten­si­ver Behand­lun­gen und ein­ge­schränk­ter Arbeits­fä­hig­keit vor dem finan­zi­el­len Ruin ste­hen. Ein Zurück­keh­ren in ein halb­wegs nor­ma­les Leben wird dadurch umso mehr erschwert.

Von „außen“ betrach­tet schei­nen die Din­ge weit aus ein­fa­cher zu sein? Doch die Sor­gen und Pro­ble­me – für jeden in der Situa­ti­on Ste­hen­den – ver­schwin­den indes nicht.

Update 23.06.2015 – REPORT MAINZ berich­tet: “Armut durch Krebs”

(Quel­le: DasErste.de)

Viel Kraft

Nun brin­gen mich die­se Gedan­ken und Zei­len nicht nur dazu, mei­ne Sphä­re zu reflek­tie­ren, son­dern mich inten­siv mit der Pro­ble­ma­tik einer adäqua­ten Vor­sor­ge aus­ein­an­der zu set­zen.
Schließ­lich erkran­ken in Deutsch­land über 1 Mio. Men­schen neu an Krebs, Herz­in­farkt und Schlag­an­fall. (Quel­len: Deut­sche Krebs­hil­fe e.V., Deut­sche Herz­stif­tung e.V., Stif­tung Deut­sche Schlag­an­fall-Hil­fe)
In mei­nem noch jun­gen BLOG hat­te ich bereits in zwei Bei­trä­gen:

über For­men der Risi­ko­vor­sor­ge refe­riert.

Platz­hirsch BU – zu Unrecht

In Deutsch­land domi­niert seit Jah­ren das The­ma BU (Berufs­un­fä­hig­keit bzw. Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung) den Fokus der Ver­brau­cher. Sicher­lich auch durch den Umstand getra­gen, weil die Ver­si­che­rungs­kon­zer­ne die­ses The­ma extremst vor­an­trei­ben.

Spe­zi­el­le Vor­sor­ge gegen schwe­re Krank­hei­ten mög­lich

Dabei rückt die sog. Dread Dise­a­se (Absi­che­rung gegen schwe­re Krank­hei­ten) – völ­lig zu Unrecht, wie ich mei­ne – in den Hin­ter­grund und ist Vie­len gar nicht bekannt.
Bei der Dread Dise­a­se bestehen zwei wesent­li­che Unter­schie­de zur BU, die es gilt genau­er zu betrach­ten:

  • Zum einen wird im Leis­tungs­fall kei­ne Ren­te gezahlt, son­dern ein ein­ma­li­ger Betrag (Ver­si­che­rungs­sum­me) steu­er­frei aus­ge­zahlt.
  • Zum ande­ren ist der Leis­tungs­fall unab­hän­gig von der wei­te­ren Aus­übung des Beru­fes. Er tritt ein, wenn ein ver­si­cher­tes Krank­heits­bild vor­liegt.

Von Vor­teil kann dies sein, wenn eine Krank­heit erheb­li­che Behand­lungs­kos­ten ver­ur­sacht, aber nur tem­po­rär (z.B. im Fal­le eines Herz­in­fark­tes, Krebs oder bei einem Schlag­an­fall) ist.
Bei der Dread Dise­a­se wür­de die vol­le ver­ein­bar­te Ver­si­che­rungs­sum­me gezahlt wer­den, bei der BU evtl. nur die monat­li­chen Ren­ten über einen Zeit­raum von ein oder zwei Jah­ren.

Ein wei­te­rer Plus­punkt der Dread Dise­a­se liegt in der Leis­tungs­ab­wick­lung.
Nach Stel­lung der Dia­gno­se erhält der Ver­si­cher­te die Kapi­tal­zah­lung. Bei einer BU kann sich die Fest­stel­lung der Berufs­un­fä­hig­keit und somit auch das Ein­set­zen der Ren­ten­zah­lung wesent­lich län­ger hin­zie­hen.

Fazit

Zusam­men­fas­send lässt sich fest­hal­ten, dass weder eine BU noch eine Dread Dise­a­se Schmer­zen lin­dern, Trost spen­den oder hei­len kön­nen und erst Recht nicht im Stan­de sind, die Krank­heit ver­schwin­den zu las­sen!
Die Dread Dise­a­se kann ledig­lich hel­fen, die finan­zi­el­len Fol­gen einer schwe­ren Krank­heit abzu­fe­dern, damit man sich voll und ganz auf die Gene­sung kon­zen­trie­ren kön­nen.

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: Dread Disease, Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall, Schwere Krankheiten

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