Für Überflieger: Mit Drohnen unbeschwert abheben – aber wie?

Drohnen und Helmkameras sind ein häufiges Bild geworden: Seitdem die Technik nicht mehr nur alleine Profis vorbehalten ist, nutzen Hobbyfilmer und Youtuber sie auf Skipisten, Stränden oder dem Stadtdschungel. High Tech ist mobil geworden – und gleichzeitig äußerst günstig. Aber was, wenn die Drohne abstürzt? Neben der eigentlichen Haftungsfrage, kommt es im Schadensfall auf das Gerät und den Verwendungszweck an.

Hier lohnt sich ein Blick in das Kleingedruckte Ihrer privaten Haftpflichtversicherung: Einige – jedoch nicht alle – Tarife enthalten konkrete Regelungen für den privaten Gebrauch von motorisierten Flugmodellen mit einem Gewicht von bis zu 5 Kilogramm. Anders stellt sich die Sache dar, wenn die Drohne gewerblich betrieben wird. In diesem Fall greift die private Haftpflichtversicherung regelmäßig nicht; das Gerät muss für den gewerblichen Zweck versichert werden.

Rechtliche Hürden

Neben dem potentiellen Personen– oder Sachschaden, unterliegen Drohnen einer Reihe rechtlicher Einschränkungen, die eine private Haftpflichtversicherung nicht aushebeln kann. Dazu zählt das, im Zeitalter von Youtube und Selfies gerne vergessene, Recht am eigenen Bild bzw. der allgemeine Schutz der Persönlichkeit und Privatsphäre.

Ob Sie Drohnen privat betreiben oder eine gewerblich ausgelegte Flotte aufbauen möchten – eines lohnt sich in jedem Fall: Eine tief gehende versicherungsrechtliche Bewertung, damit Ihr Vergnügen keine Bruchlandung erleidet. Ich stehe Ihnen gerne bei Fragen oder bei der Angebotsrecherche zur Seite.

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder setzen Sie sich per Direktnachricht (Kontaktformular) mit mir in Verbindung.
In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen aus Recklinghausen
Christian Ulrich LL.B.

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle meine Texte, nicht aber Bilder, stehen unter einer Creative Commons 3.0 Deutschland Lizenz.

bookmark_border, , , , , , , ,
Vorheriger Beitrag
Das neue Geldwäschegesetz – was ändert sich?
Nächster Beitrag
Die gesetzliche Krankenversicherung: “Richtig Kasse machen!”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Menü