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Klimakrise könnte Deutschland bis zu 900 Milliarden Euro kosten!

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Der Klimwandel bringt große Umwälzungen mit sich. Gerade in den vergangenen 10 Jahren ist das Bewusstsein dafür immer mehr gestiegen. Allerdings war es bislang schwierig, diese Umwälzungen in Zahlen zu fassen. Das hat sich jetzt geändert, denn eine neue Studie geht im Detail auf die zukünftigen Kosten des Klimawandels ein. Die Zahlen lassen wenig Zuversicht aufkommen. Dafür verdeutlichen sie ein wichtiges Mantra: Deutschland muss sich vorbereiten.

So teuer wird der Klimawandel

Die Studie „Kosten durch Klimawandelfolgen in Deutschland“ stammt aus der Feder des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung, Prognos und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Sie wurde am 06. März 2023 durch das Bundesministerium für Umwelt sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vorgestellt.

Einige Kostenfaktoren haben in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht. Dabei handelt es sich um die sofort sichtbaren Folgen klimatischer Veränderungen, etwa Extremwetter. So zeigt sich in Europa seit Jahren ein Trend zu heißen, trockenen Dürresommern und milden Wintern. Gleichzeitig nimmt die Anzahl akuter Katastrophen zu, etwa verheerender Hochwasser und Überschwemmungen.

Weniger stark beachtet wurden dabei Begleiterscheinungen – indirekte Folgen des Klimawandels wie etwa Produktivitätseinbußen durch Hitzewellen. Lieferverzögerungen bei Hochwasser haben massive wirtschaftliche Schäden zur Folge. Der Klimwandel schlägt sich auf Lieferkettern nieder. Das trifft eine Exportnation wie Deutschland besonders hart, belastet aber auch die ganze Weltwirtschaft.

Hinzu kommt, dass extreme Saisonwetter auch viele Menschenleben kosten. Die Studie versucht, diese ebenfalls als Faktor in die Kosten des Klimawandels einfließen zu lassen. Wie schnell aus einem Extremwetter ein Massensterben wird, hat sich im Rekordsommer 2003 etwa in Frankreich gezeigt. Infolge der Hitzebelastung starben dort bis zu 10.000 Menschen.

Hochgerechnet geht die Studie von Folgekosten in Höhe von bis zu 900 Milliarden Euro alleine in Deutschland aus.

Vorsorge wichtiger denn je

Mit einem enormen Kraftakt wird sich der Klimwandel zumindest eingrenzen lassen. Ganz aufhalten kann ihn jedoch niemand mehr. Deswegen ist es für Immobilienbesitzer wichtig, sich jetzt schon Gedanken über die Folgen der Extremwetter zu machen. Ich rate dabei insbesondere zu einer Elementarversicherung für Hausrat und Gebäude im privaten Bereich, aber auch für geschäftliche Gebäude. In Deutschland ist eine solche Versicherung freiwillig. Es besteht allerdings das Risiko, dass die Länder in Zukunft nicht die Folgekosten jeder Katastrophe übernehmen wollen, wenn die Schäden versichbar gewesen wären. Angesichts von möglichen Schäden über hunderte Milliarden Euro ist das verständlich, gerade in Anbetracht der sehr geringen Dichte an Elementarversicherungen in Deutschland.

Haben Sie bereits eine solche Versicherung oder möchten Sie sich über die Elementarversicherung informieren? Ich stehe Ihnen gerne beratend zur Seite und durchleuchte mit Ihnen das beste Preis-/Leistungsverhältnis für Ihre individuelle Situation.

Die Studie in ihrer Gesamtheit finden Sie hier. Außerdem stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf dieser Seite weitergehende Informationen mit Merkblättern zur Verfügung.

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder Sie vereinbaren direkt ein kostenfreies Erstgespräch. Alternativ können Sie sich per Direktnachricht (oder Mittels Kontaktformular) mit mir in Verbindung setzen.

In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen
Christian Ulrich LL.B.

Tags: BMWK, Dürre, Elementarschäden, Elementarversicherung, Extremwetter, Flutkatastrophe, Folgekosten, Hitzewellen, Hochwasser, Klimawandel, Klimwandel, Lieferverzögerungen, Produktivitätseinbußen, Rekordsommer, Risiko, Schaden, Sommer, Statistik, Studie, Überschwemmung, Überschwemmungen

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