Krebs: Schleichendes Unheil

Kaum eine Diagnose ist in Krankenhäusern so gefürchtet wie der Krebs. Das ist nicht verwunderlich in Anbetracht der Tatsache, dass Krebs allein 2015 für 226.337 Todesfälle verantwortlich war. Unter den tödlichen Krebsdiagnosen sind Lungenkrebs, Brustdrüsenkrebs und Pankreaskrebs – ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse – am häufigsten. Gerade Krebs am Pankreas ist für Betroffene meist verheerend, denn in 80% aller Fälle kann ein solcher Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr operativ entfernt werden. Ähnlich verhält es sich etwa bei Lungenkrebs. Das perfide daran: Wenn akute Symptome auftreten, ist die Erkrankung oft schon soweit vorangeschritten, dass der Weg zur Heilung nur über langwierige Therapien erfolgen kann.

Die Geschichte der Krebserkrankung reicht sehr weit zurück und hat die Menschheit über die Jahrtausende stets begleitet. Hippokrates gab der Krankheit vor über 2.000 Jahren ihren Namen. Er nannte sie Karkinos, weil die Venen um den Tumor herum an die Beine eines Krebs erinnern. Die Römer übernahmen die Bezeichnung ins Lateinische: Cancer. Diesen Namen trägt er im Englischen noch immer. Dabei hat sich Krebs als sehr hartnäckige Erkrankung erwiesen, denn obwohl seit Jahrzehnten verstärkt nach Gegenmitteln geforscht wird, sind die Fortschritte ernüchternd. Allerdings ist auch zu beachten, dass seit der Entstehung von Programm wie dem amerikanischen „War on cancer“ die durchschnittliche Lebenserwartung gestiegen ist und das Krebsrisiko mit dem Alter rapide zunimmt.

Eines der größten Probleme der Onkologie ist, dass es keinen einen Krebs gibt sondern viele unterschiedliche Formen, die unterschiedliche Handungsansätze erfordern. In der Forschung besteht daher noch viel Luft nach oben.

Vorsorge: Was kann man tun?

Der erste und wichtigste Tipp der Krebsvorsorge ist hinglänglich bekannt. Es handelt sich dabei natürlich um den Tabakkonsum. Bis zu 100 Millionen Menschenleben soll die Tabakpflanze im 20. Jahrhundert auf dem Gewissen haben; mehr als der gesamte zweite Weltkrieg. Dabei ist es unerheblich, ob Sie die Blätter rauchen oder etwa kauen. Neben Nikotin ist Alkohol ein weiterer wichtiger Faktor. Auch der allgemeine Lebensstil ist entscheidend – Übergewicht, Bewegungsmangel und eine unausgewogene Ernährung öffnen dem aggresiven Zellwachstum Tür und Tor.

Statistisch gesehen entwickelt jeder dritte Europäer im Lauf seines Lebens Krebs. Zwar sollten Sie nicht den Teufel an die Wand malen, aber wenn der schlimmste Fall Realität wird, ist guter Rat teuer – wortwörtlich. Denn Krebs ist eine schwere Krankheit, die rapide in die Berufsunfähigkeit führen kann. Armut durch Krebs – in einem Land wie Deutschland eigentlich unvorstellbar – ist auch hierzulande schneller möglich als gedacht. Für einen solchen Fall bietet sich etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung an. Als zuverlässige Rente soll sie durch die Krankheit begleiten und anschließend finanzielle Stabilität schaffen. Hier ist allerdings Vorsicht die Mutter der Porzellankiste: Versicherungsgesellschaften formulieren ihre Verträge oft schwammig, bisweilen sind die exakten Bedingungen einer BU für den Laien unverständlich. Im Krankheitsfall kommt manchmal noch dazu, dass sich die Bearbeitung der Anträge (und damit die Zahlung) über Monate hinweg zieht.

Alternativ dazu besteht die Möglichkeit einer Absicherung gegen Dread Disease. Sie ist der BU nicht unähnlich, allerdings wird hierbei die gesamte Versicherungssumme einmalig ausgezahlt anstatt über einen längeren Zeitraum verteilt. Das kann sich insbesondere dann lohnen, wenn der Krebs behandelbar bzw. heilbar ist und Sie nicht Monate oder Jahre lang finanziell in den Seilen hängen möchten. Im Gegensatz zur BU besteht hier ein weiterer Vorteil darin, dass die Auszahlung in der Regel zeitnah erfolgt.

Für die Auswahl des richtigen Vertrags und einen Vergleich unterschiedlicher Versicherungen stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung – sprechen Sie mich darauf an!

Mit den besten Grüßen aus Recklinghausen
Christian Ulrich LL.B.
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