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Nachhaltige Versicherung? So kann es gehen!

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Die Anerkennung von Nachhaltigkeit zieht sich durch alle Schichten der Gesellschaft. Dass sie früher oder später auch vor der Versicherungswirtschaft nicht Halt macht, ist logisch. Jetzt allerdings hat der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) konkrete Pläne dazu vorgelegt. Weit mehr als bloße Lippenbekenntnisse liest sich das Maßnahmenpaket wie ein ernster Versuch, konkrete Meilensteine umzusetzen.

Gerade die Versicherungswirtschaft ist ein guter Ansatzpunkt für Nachhaltigkeit, denn sie verfügt über immense Ressourcen und kann über ihr Handeln Nachhaltigkeit fördern wie sonst kaum jemand. Den Kompass für die neuen Richtlinien stellt nichts geringeres als das Pariser Klimaschutzabkommen. Sämtliche Maßnahmen der Versicherer orientieren sich also an dem Ziel, die Erderwärmung auf 2 Grad zu beschränken.

Dabei sind die Versicherer bereits jetzt bestens eingebunden. So bieten sie beispielsweise Versicherungen für Solaranlagen an – ein unverzichtbarer Teil grüner Energieerzeugung.
Auch für die Folgen des Klimawandels gibt es schon jetzt versicherungstechnische Lösungen, etwa in Form der Elementarversicherung. Schäden durch Extremwetter werden uns auch in Deutschland noch über Jahrzehnte beschäftigen. Immerhin haben Temperaturschwankungen globale Auswirkungen, sie halten sich nicht an Ländergrenzen und beeinflussen maßgeblich die Schwere von Naturereignissen. Der GDV hat es sich deshalb auch zur Aufgabe gemacht, schon heute an erschwingliche Lösungen für die Hagel, Überschwemmungen und Gewitter von morgen zu denken.

Nachhaltig in allen Belangen

Bezugnehmend auf die „Nach­hal­tig­keits­po­si­tio­nie­rung der deut­schen Ver­si­che­rer“ soll dies in Zukunft auch Konsequenzen für die angebotenen Produkte haben. Das betrifft beispielsweise einen Fokus auf Prävention, aber auch auf Reparatur statt Ersatz defekter Gegenstände. Damit wollen die Versicherer aktiv einen Beitrag gegen die „Wegwerfgesellschaft“ leisten.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, wollen die Versicherer gleichzeitig vor ihrer eigenen Tür kehren. Konkret bedeutet das, die bestehende Infrastruktur komplett auf Nachhaltigkeit auszurichten. Das ist ein guter Ansatz, immerhin verschlingt die Versicherungswirtschaft riesige Büroflächen. Dass diese jetzt allesamt CO2-neutral umgebaut werden sollen, ist ambitioniert und zeugt von Ernsthaftigkeit in der Sache.

Die Änderungen betreffen übrigens nicht nur die Schadensregulierung. Auch Geldanlagen für die Altersvorsorge sollen zukünftig stark auf Investments in klimafreundliche Ziele ausgerichtet werden. Damit leisten die Versicherer des GDV einen grünen Beitrag sowohl in Versicherungen als auch in Geldanlagen.
Ich bin gespannt, wie sich der Versicherungsmarkt dahingehend in den kommenden Jahren verändern wird. Falls Sie schon heute wissen wollen, welche Versicherungen einen Beitrag zu Nachhaltigkeit leisten, sprechen Sie mich gerne darauf an!

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder setzen Sie sich per Direktnachricht (Kontaktformular) mit mir in Verbindung.
In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen
Christian Ulrich LL.B.

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