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Risi­ko­ab­si­che­rung bei Cyber-Angrif­fen – so gehts!

Cyber–Angriffe auf Unter­neh­men und Pri­vat­leu­te sind lei­der ein all­täg­li­ches Vor­komm­nis. Allei­ne über E‑Mails ver­brei­tet sich Schad­soft­ware mil­lio­nen­fach über der Glo­bus – infi­zier­te Links und Datei­en lösen dabei häu­fig gro­ßes Cha­os aus. Klei­ne und Mit­tel­stän­di­sche Betrie­be sind von die­sen Angrif­fen genau so betrof­fen wie gro­ße Kon­zer­ne und Ein­rich­tun­gen. Allein die Ran­som­wa­re “Wan­naCry” aus dem Jahr 2017 hat bei den Betrof­fe­nen Gesamt­schä­den von geschätzt 1,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ver­ur­sacht. Ein mas­si­ver DDoS-Angriff auf den Blog­ger Bri­an Krebs im Jahr 2016 kos­te­te die Besit­zer der betrof­fe­nen IoT–Geräte immer­hin noch 323.000 US-Dol­lar.

Dabei braucht es nicht ein­mal gro­ber Feh­ler, bis dem Betrieb enor­mer Scha­den ent­steht. Theo­re­tisch reicht es schon, dass Sie einen infi­zier­ten Link ankli­cken – hat sich Schad­soft­ware erst ein­mal instal­liert, ver­brei­tet sie sich über das Netz­werk auf ande­re Com­pu­ter, USB-Sticks, exter­ne Fest­plat­ten, Ser­ver usw.

Im Sin­ne der IT–Sicherheit kom­men hier eini­ge bedau­er­li­che Fak­to­ren zusam­men: Ers­tens gibt es kei­ne per­fek­te IT–Sicherheit. Cyber­kri­mi­nel­le ver­brin­gen jeden Tag damit, neue Sicher­heits­lü­cken in Soft­ware und Betriebs­sys­te­men auf­zu­de­cken. Han­delt es sich um einen soge­nann­ten “zero day exploit” – also eine Lücke, die dem Soft­ware­her­stel­ler selbst unbe­kannt ist – kön­nen die Hacker machen, was sie wol­len. Es kön­nen Wochen, Mona­te oder schlimms­ten­falls Jah­re ver­ge­hen, bis die Lücke gefun­den und geschlos­sen wird. Betrof­fe­ne Unter­neh­men kön­nen in die­sem Fall nur dane­ben ste­hen und zuschau­en, wie unter Umstän­den ihre Ser­ver abrau­chen, pri­va­te– oder Kun­den­da­ten ver­lo­ren gehen, Daten­ban­ken Ver­schlüs­se­lung und Daten­erpres­sung zum Opfer fal­len. In die­sem Strategiepool–Artikel wird das Vor­ge­hen der Kri­mi­nel­len und poten­ti­el­le Risi­ken aus tech­ni­scher Sicht ein­ge­hend erklärt.

Was tun beim Super–GAU?

Die Risi­ken moder­ner Com­pu­ter­kri­mi­na­li­tät ist vie­len Unter­neh­mern nicht bewusst, bis sie vor dem Scha­den ste­hen und sich ver­lo­ren füh­len. Moder­ne IT–Sicherheit bedeu­tet für Betrie­be zwei­er­lei: Ers­tens, dass ein durch­dach­tes IT–Konzept heu­te über­le­bens­not­wen­dig ist. Und zwei­tens, dass Sie sich für den Fall des Fal­les gegen das Risi­ko absi­chern soll­ten. Die Ver­si­che­rer begin­nen gera­de, die­sen Markt für sich zu ent­de­cken. Dabei liegt ein beson­de­res Augen­merk nicht nur auf finan­zi­el­ler Ent­schä­di­gung, son­dern auf hand­fes­ter IT–Hilfe durch Sicher­heits­exper­ten. Aus dem Umfang der ange­bo­te­nen Leis­tun­gen wird auch klar, wie mas­siv die Fol­gen eines Cyber-Angriffs sein kön­nen.

So bie­tet ein Ver­si­che­rer bei­spiel­haft neben foren­si­schen Unter­su­chun­gen auch gleich Kon­tak­te zu PR–Beratern, um durch den Angriff ent­stan­de­ne Image–Schäden zu repa­rie­ren. Die har­ten finan­zi­el­len Schä­den durch Betriebs­aus­fall sind in einer sol­chen Ver­si­che­rung natür­lich eben­falls abge­deckt. Und: Die Ver­si­che­rung deckt nicht nur Schä­den aus Viren, Spy­wa­re oder Ver­schlüs­se­lungs­soft­ware, son­dern auch all­ge­mei­ne­re Cyber­kri­mi­na­li­tät wie die “Fake President”–Masche (der Angrei­fer gibt sich als Vor­stand des Unter­neh­mens aus und weist befug­te Mit­ar­bei­ter z.B. per E–Mail an, Bei­trä­ge für einen angeb­li­chen Waren­ein­kauf in das Aus­land zu über­wei­sen).

Eine umfas­sen­de IT–Infrastruktur gehört mitt­ler­wei­le für vie­le Unter­neh­men zum All­tag – und es wer­den täg­lich mehr. Die Welt 2.0 stellt an Unter­neh­mer ganz neue Her­aus­for­de­run­gen in Sicher­heit und Risi­ko­ma­nage­ment. Ich fin­de es erfreu­lich, dass Ver­si­che­rer die­sen Markt erschlie­ßen. Gera­de in der Cyber­kri­mi­na­li­tät ent­ste­hen sehr schnell sehr hohe Schä­den, die so in Zukunft zumin­dest etwas abge­mil­dert wer­den.

Haben auch Sie emp­find­li­che IT–Infrastruktur und erwä­gen die Mög­lich­keit einer Ver­si­che­rung? Spre­chen Sie mich dar­auf an! Außer­dem freue ich mich über jeden Kom­men­tar.

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: Cyber-Angriffe, Hacker-Angriffe, Ransomware, Risikovorsorge, Schadensregulierung, WannaCry

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