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Schlag­an­fall: Plötz­lich aus der Bahn gewor­fen!

Er kommt wie aus hei­te­rem Him­mel und trifft sei­ne unvor­be­rei­te­ten Opfer schlag­ar­tig – die­sen Eigen­schaf­ten hat der Schlag­an­fall sei­nen Namen zu ver­dan­ken. Aus­ge­löst wer­den Schlag­an­fäl­le durch einen Man­gel an Sau­er­stoff in den Hirn­zel­len. Ursa­che ist meist eine Min­der­durch­blu­tung im Hirn.
Die­ser Ischä­mi­sche Schlag­an­fall ist die häu­figs­te Form. Dane­ben kann auch eine Hirn­blu­tung einen soge­nann­ten hämor­rha­gi­schen Infarkt aus­lö­sen. Jeder Infarkt ist ein aku­ter Not­fall. Im Schnitt muss inner­halb von 4 Stun­den eine Behand­lung erfol­gen, sonst kön­nen gro­ße Tei­le der Hirn­zel­len abster­ben.

Häu­fi­ge Anzei­chen für einen Schlag­an­fall sind koma­tö­se Zustän­de, Läh­mun­gen im Gesichts­be­reich, Koor­di­na­ti­ons­stö­run­gen, star­ke Kopf­schmer­zen, Ver­wir­rung oder plötz­li­che Seh­stö­run­gen.

Unter den schwe­ren Krank­hei­ten ran­giert der Schlag­an­fall unter der häu­figs­ten. Allein in Deutsch­land erlei­den ihn jähr­lich etwa 270.000 Men­schen. Abge­se­hen vom Scha­den durch den Anfall selbst sind die Fol­ge­schä­den oft beträcht­lich und kön­nen Betrof­fe­ne ein Leben lang beein­träch­ti­gen. Gut ein Fünf­tel von ihnen über­lebt das ers­te Jahr nach dem Schlag­an­fall nicht. Für den Rest beginnt häu­fig ein lan­ger Weg zurück in ein nor­ma­les Leben. Stu­di­en zufol­ge ist der Schlag­an­fall eine der gän­gigs­ten Ursa­chen für eine Behin­de­rung wie Läh­mun­gen, Sprach­pro­ble­me oder Gedächt­nis­stö­run­gen. Indus­trie­na­tio­nen sind davon beson­ders betrof­fen, mög­li­cher­wei­se des­halb, weil das Schlag­an­fall­ri­si­ko mit höhe­rem Alter steil ansteigt.

Vor­sor­ge: Was kann man tun?

Schlag­an­fäl­le sind unvor­her­seh­bar und kön­nen Betrof­fe­ne ein Leben lang aus der Bahn wer­fen – kör­per­lich und finan­zi­ell. Trotz­dem kön­nen Sie eini­ges für Ihre Vor­sor­ge tun. Ein wich­ti­ger Fak­tor ist hier der Blut­druck. In Ver­bin­dung mit nor­ma­len Blut­zu­cker­wer­ten kann ein gere­gel­ter Blut­druck das Risi­ko, einen Schlag­an­fall zu erlei­den, enorm sen­ken. Dar­über hin­aus grei­fen die glei­chen Regeln für einen gesun­den Lebens­stil, wie sie bei den meis­ten ande­ren Krank­hei­ten auch vor­lie­gen. Dazu zäh­len der Ver­zicht auf Alko­hol und Niko­tin, regel­mä­ßi­ge kör­per­li­che Akti­vi­tät und ein nor­ma­les Gewicht.

In finan­zi­el­ler Hin­sicht kann ein Schlag­an­fall schnell zu län­ge­rer Krank­heit und voll­stän­di­ger Berufs­un­fä­hig­keit füh­ren. Zukunfts­plä­nen wird damit oft ein jähes Ende gesetzt. Je nach Haus­halt und finan­zi­el­ler Lage kön­nen die Fol­gen enor­me Eng­päs­se mit sich brin­gen. Abge­se­hen von einer Lebens­ver­si­che­rung ist eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung des­we­gen eines der wich­tigs­ten Vor­sor­ge­mit­tel. Lei­der ist die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung seit 2001 frei­wil­lig und von der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung abge­kop­pelt.

Es ist ein The­ma, über das nie­mand ger­ne spricht – aber genau des­halb ist es so wich­tig, sich früh­zei­tig damit zu befas­sen. Weil die Ver­si­che­rer bei der For­mu­lie­rung ihrer Ser­vice­leis­tun­gen und Bedin­gun­gen freie Hand haben, lohnt sich ein zwei­ter Blick auf die Ver­trä­ge ver­schie­de­ner Dienst­leis­ter. Bis­wei­len sind die Hür­den für einen Ver­trags­ab­schluss auch des­halb hoch, weil Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten bei der Aus­wahl ihrer Kun­den sehr wäh­le­risch sein kön­nen. Das ergibt inso­fern Sinn, als dass eine Berufs­un­fä­hig­keit den Ver­si­che­rer über lan­ge Jah­re aber­tau­sen­de Euro kos­ten kann.

Dane­ben exis­tiert eine Absi­che­rung gegen die soge­nann­te Dread Dise­a­se. Die­se Art von Ver­si­che­rung tritt auch im Krank­heits­fall ein, aller­dings wird ein­ma­lig die Ver­si­che­rungs­sum­me aus­ge­schüt­tet und nicht über einen län­ge­ren Zeit­raum als Ren­te gezahlt. Das kann sinn­voll sein wenn die Fol­gen des Schlag­an­falls vor­aus­sicht­lich nach eini­ger The­ra­pie aus­ge­gli­chen wer­den kön­nen. Die Aus­zah­lung ist zudem unbü­ro­kra­ti­scher als bei einer BU, was im Fall finan­zi­el­ler Eng­päs­se ein gro­ßer Vor­teil sein kann.

Egal ob BU oder Dread Dise­a­se, bei der Suche nach dem pas­sen­den Ver­trag soll­ten Sie nicht ver­za­gen – ich ste­he Ihnen dafür ger­ne bera­tend zur Sei­te. Spre­chen Sie mich bei Bedarf dar­auf an!

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: Berufsunfähigkeit, Einkommensabsicherung, Ischämische Schlaganfall, Risikovorsorge, Schlaganfall, Schwere Krankheiten

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