25.000 Euro und das Desaster bei der Bank!

25.000 Euro stehen zur Disposition – wenn die Bank einer 69ig-jährigen eine Sofortrentenversicherung oder einen teuren Fonds verkaufen will!

Ausgangslage: Mich macht dieses Geschäftsgebaren regelrecht wütend!

Die Mutter eines Mandanten ist auf der Suche nach einer Kapitalanlage, die ihre Ziele und Wünsche berücksichtigt.
Es war naheliegend, dass – wir nennen Sie Frau Müller – zunächst das Gespräch mit ihrem Berater von der Hausbank sucht.
Der Berater eruierte, wie es sich gehört, die Kenntnisse, Erfahrungen, die Anlagedauer und auch die Risikobereitschaft von Frau Müller.
Frau Müller äußerte ihre Anliegen im Gespräch sehr konkret und deutlich:

Kurzfristig, kein Risiko, stets verfügbar!

Zur Info: Eine sicherheitsorientiere Anlage bedeutet, keine Bereitschaft, Verlustrisiken einzugehen. Vorrangiges Ziel ist der Kapitalerhalt (vor Inflation). Renditeaspekte werden diesem Ziel weitgehend untergeordnet.

Wenn fachliche Inkompetenz scheinbar auf Gier trifft: Was der Banker will?!

Der Berater ignoriert alle Vorgaben geflissentlich!
Er versucht Frau Müller erst eine sog. Sofortrentenversicherung zu verkaufen. Aber als der Berater den berechtigen Gegenwind von Frau Müller spürt, lässt der nächste (sehr provisionsorientierte) Vorschlag nicht lange auf sich warten: Ein Immobilienfonds (Grundbesitz Europa RC, ISIN: DE0009807008).
Alleine die Kosten bei Abschluss für den Fonds betragen 5% (1.250 Euro); über die für Rentenversicherung kann ich nur spekulieren – werden aber sicherlich ebenso vierstellig sein.

Gesucht aber bei der Bank nicht gefunden: Wenn Bedarf und Angebote nicht übereinstimmen!

Das Chance-Risiko-Profil eines – wie hier vorgeschlagenen – offenen Immobilienfonds wird regelmäßig in Klasse 3 bzw. 4 eingeordnet (also wachstums- bzw. chancenorientiert)
Wachstumsorientiert bedeutet: Ertragserwartung über Kapitalmarkt-Zinsniveau. Zur mittel- bis langfristigen Erzielung höherer Erträge besteht die Bereitschaft, Verlustrisiken einzugehen. Ausgewogene Mischung zwischen ertragsorientierten Anlagen mit niedrigerem Risiko und chancenorientierten Anlagen mit höherem Risiko.
Chancenorientiert heißt: Hohe Ertragserwartung deutlich über Kapitalmarkt-Zinsniveau, insbesondere aus Kursgewinnen. Anlagen mit erhöhtem und hohem Risiko überwiegen.

Fazit!

Frau Müller möchte keinerlei Verlustrisiken eingehen!
Schließlich habe ich habe für Frau Müller ein Tagesgeldkonto (Zinssatz 1% p.a., für 12 Monate garantiert, gebührenfreies Konto) recherchiert und für Sie abgewickelt. Damit kann Frau Müller jederzeit und ohne Risiko über ihr Geld verfügen und hat das bekommen, was sie gesucht hat.

Für meine Arbeit (Beratung, Recherche, Abwicklung und Dokumentation für das Tagesgeldkonto) habe ich eine Pauschale i.H.v. 89 Euro in Rechnung gestellt.
Das ist für beide Seiten ein echter „win-win“, wie ich meine.

Für weitere Fragen hinterlassen Sie mir bitte am Ende des Beitrags einen Kommentar oder setzen Sie sich per Direktnachricht (Kontaktformular) mit mir in Verbindung.
In jedem Fall erhalten Sie schnellst möglich eine Antwort von mir.

Mit den besten Grüßen aus Recklinghausen
Christian Ulrich LL.B.

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle meine Texte, nicht aber Bilder, stehen unter einer Creative Commons 3.0 Deutschland Lizenz.

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