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Welt­schlag­an­fall­tag 2021: So sichern Sie sich rich­tig ab!

Der 29. Okto­ber ist Welt-Schlag­an­fall­tag. Die­ser Akti­ons­tag soll jähr­lich für die Risi­ken des Schlag­an­falls oder Hirn­schlags sen­si­bi­li­sie­ren. Immer­hin zäh­len Schlag­an­fäl­le welt­weit zu den häu­figs­ten Todes­ur­sa­chen. Bei Über­le­ben­den führt ein Schlag­an­fall häu­fig zu schwe­ren Behin­de­run­gen.

Schlag­an­fäl­le kom­men für die Betrof­fe­nen häu­fig aus hei­te­rem Him­mel. Bei einem sol­chen Anfall wird das Gehirn nicht aus­rei­chend mit Sau­er­stoff ver­sorgt. Das kann etwa dann pas­sie­ren, wenn Arte­ri­en ver­stop­fen. Teil­wei­se plat­zen sie auch und las­sen Blut im Hirn­schä­del frei. Man spricht dann von einer soge­nann­ten Hirn­blu­tung.

Die ver­schie­de­nen Arten von Schlag­an­fäl­len haben eines gemein­sam: Sie sind medi­zi­ni­sche Not­fäl­le, die schnell lebens­ge­fähr­lich wer­den. Der dies­jäh­ri­ge Welt-Schlag­an­fall­tag steht des­halb unter dem Mot­to “Sym­pto­me ver­schwin­den – Ursa­chen nicht!” Gemeint ist, dass sich sol­che Anfäl­le manch­mal schon früh­zei­tig ankün­di­gen. Wer sol­che Warn­si­gna­le zu ver­ste­hen weiß, kann sich oder ande­ren das Leben ret­ten.

Die häu­figs­ten Warn­si­gna­le für einen Schlag­an­fall sind Läh­mungs­er­schei­nun­gen. Ist bei­spiels­wei­se eine Gesichts­hälf­te gelähmt, tre­ten Pro­ble­me mit dem Spre­chen auf oder etwa Taub­heits­ge­füh­le, soll­ten Sie grund­sätz­lich einen Arzt infor­mie­ren. Schwie­rig wird es dann, wenn sol­che Sym­pto­me nur einen Tag lang anhal­ten. Hier kommt es häu­fig zu einer Unter­schät­zung des Pro­blems. DIe Sym­pto­me die­ser soge­nann­ten tran­si­to­risch-ischä­mi­schen Atta­cke ver­schwin­den näm­lich von allei­ne und wer­den des­halb oft als Klei­nig­keit abge­tan. In Wirk­lich­keit sind sie ein Vor­bo­te des eigent­li­chen Schlag­an­falls und soll­ten extrem ernst genom­men wer­den. Bei gut einem Drit­tel aller Betrof­fe­nen mit kur­zer Läh­mung oder Taub­heit erfolgt inner­halb weni­ger Wochen ein rich­ti­ger Schlag­an­fall. Die Fol­gen sind meist Behin­de­run­gen oder der Tod.

Ach­ten Sie des­halb unbe­dingt dar­auf, auch vor­über­ge­hen­de Sym­pto­me mit Ihrem Arzt abzu­klä­ren.

So erken­nen Sie einen Schlag­an­fall bei sich oder ande­ren

Aus dem eng­li­schen Sprach­raum kommt ein simp­les Dia­gno­se­werk­zeug namens FAST. Die Abkür­zung steht für Face, Arms, Speech und Time.

Face steht für das Gesicht. Bei einem Schlag­an­fall tre­ten häu­fig Läh­mungs­er­schei­nun­gen auf. Ver­su­chen Sie breit zu lächeln – hängt ein Mund­win­kel her­un­ter, könn­te es sich um eine Läh­mung han­deln.

Arms bezeich­net die Fähig­keit, die Arme in einem Win­kel von 90° vor sich zu stre­cken und die Hand­flä­chen nach oben zu dre­hen. Betrof­fe­ne eines Anfalls kön­nen das meist nicht; ein Arm sinkt wie­der her­ab.

Speech bezieht sich auf die Spra­che. Bei einem Schlag­an­fall ist die Spra­che oft undeut­lich. Es kann auch zu Pro­ble­men mit dem Voka­bu­lar kom­men und Wör­ter wer­den ver­ges­sen oder aus­ge­las­sen.

Time ist viel­leicht der wich­tigs­te Punkt von allen und der Grund für die­sen Bei­trag. Schlag­an­fäl­le und ähn­li­che Sym­pto­me sind lebens­ge­fähr­lich. Bei einem Schlag­an­fall zählt jede Sekun­de. Falls Sie den Ver­dacht haben, Sie selbst oder jemand in Ihrem Umfeld könn­te einen Schlag­an­fall erlit­ten haben, rufen Sie unver­züg­lich die 112 an und erklä­ren Sie die Sym­pto­me.

Risi­ko min­dern

Eine abso­lu­te Sicher­heit vor Schlag­an­fäl­len gibt es nicht. Wie bei schwe­ren Erkran­kun­gen üblich, kön­nen Sie Ihr Risi­ko aber durch Ihren per­sön­li­chen Lebens­wan­del beein­flus­sen.
Ins­be­son­de­re das Rau­chen ist ein klas­si­scher Übel­tä­ter nicht nur bei Schlag­an­fäl­len, son­dern auch Krebs und Herz­in­farkt. Über­ge­wicht ist eben­falls ein Fak­tor. Somit spielt eine gesun­de Ernäh­rung eine wich­ti­ge Rol­le. Essen Sie gesund, ver­mei­den Sie über­mä­ßig viel Salz und ach­ten Sie auf Ihren Cho­le­ste­rin­spie­gel. Wer dann noch die von der WHO emp­foh­le­nen 150 Minu­ten Trai­ning pro Woche ein­hält, kann das Risi­ko eines Schlag­an­falls redu­zie­ren.

Zudem lohnt es sich, früh­zei­tig über die finan­zi­el­len Risi­ken von Schlag­an­fall, Krebs und ähn­lich gra­vie­ren­den Erkran­kun­gen nach­zu­den­ken. Soge­nann­te Dread Dise­a­ses sind ein unschö­nes The­ma, das jedoch ohne Absi­che­rung noch schlim­me­re Fol­gen haben kann.

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: 112, Aktionstag, Cholesterinspiegel, Dread Disease, Hirnblutung, Lähmungserscheinungen, Schlaganfall, schwere Erkrankungen, Symptome, Taubheitsgefühle, Welt-Schlaganfalltag, WHO

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