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#Welt­krebs­tag: #Ich­BinUn­dIch­Wer­de

Der 4. Febru­ar ist ein beson­de­rer Tag. Heu­te näm­lich bege­hen Orga­ni­sa­tio­nen aus aller Her­ren Län­der den Welt­krebs­tag. Es ist ein Tag von gro­ßer Trag­wei­te, immer­hin zählt Krebs all­ge­mein zu den schwers­ten Schick­sals­schlä­gen unter den häu­figs­ten Erkran­kun­gen. Aus die­sem Grund rich­ten sich heu­te auch vie­le Augen auf zwei Insti­tu­tio­nen, die sich mit dem The­ma bes­tens aus­ken­nen. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO und die ihr unter­stell­te Inter­na­tio­na­le Agen­tur für Krebs­for­schung IARC ste­hen heu­te in der Bericht­erstat­tung welt­weit im Fokus.

Pünkt­lich zum Welt­krebs­tag schlägt vor allem die IARC Alarm. Sie ver­öf­fent­lich jähr­lich den Welt­krebs­re­port – und die Zah­len sind dra­ma­tisch. So wur­den allein im Jahr 2018 1,8 Mil­lio­nen neue Erkran­kun­gen gezählt. Im glei­chen Jahr for­der­te Krebs aller Arten ins­ge­samt fast 10 Mil­lio­nen Men­schen­le­ben. Dass Krebs heut­zu­ta­ge eine so gro­ße Rol­le spielt, liegt in Tei­len auch in unse­rem ver­än­der­ten Lebens­stil, im Guten wie im Schlech­ten. Einer­seits haben sich die hygie­ni­schen Umstän­de gera­de der Indus­trie­na­tio­nen in nur fünf Jahr­zehn­ten erheb­lich ver­bes­sert. Das, kom­bi­niert mit bes­se­ren Medi­ka­men­ten und wah­ren Wun­der­mit­teln wie den Anti­bio­ti­ka, lässt die durch­schnitt­li­che Lebens­er­war­tung welt­weit anstei­gen. Weil infek­tiö­se Krank­hei­ten nicht mehr die glei­che Rol­le spie­len wie noch vor 100 Jah­ren, tre­ten Krank­hei­ten wie Krebs stär­ker in den Vor­der­grund. Ein Grund zu fei­ern? Mit­nich­ten, denn das Risi­ko einer Krebs­er­kran­kung steigt mit dem Alter zuneh­mend. Das schie­re Aus­maß die­ser Ent­wick­lung spie­gelt sich in den IARC-Vor­her­sa­gen wider. Die Agen­tur pro­phe­zeit näm­lich, dass sich die Anzahl der Krebs­er­kran­kun­gen bis 2040 ver­dop­peln wird.

Wie kann man Krebs vor­beu­gen?

So ein­fach wie “wir wer­den alle älter, des­halb gibt es mehr Krebs” ist die Sach­la­ge natür­lich nicht. Auf der Kehr­sei­te der Medail­le setzt uns der Lebens­stil moder­ner Indus­trie­na­tio­nen ordent­lich zu. Grün­de dafür gibt es vie­le. Sei­ne Wur­zeln als Jäger und Samm­ler hat der Mensch hier­zu­lan­de längst abge­streift. Die Arbeit im Sit­zen, vor dem Com­pu­ter oder der Maschi­ne, ist uns längst in Fleisch und Blut über­ge­gan­gen. Dabei ist unser Kör­per auf Bewe­gung aus­ge­legt – zu viel Ruhe macht ihn krank.

Ein wei­te­res Pro­blem offen­bart sich beim Blick in den hei­mi­schen Kühl­schrank. Wir wer­den gera­de­zu über­schwemmt mit einer Aus­wahl aller nöti­gen und unnö­ti­gen Nah­rungs­mit­tel, die ihres­glei­chen sucht. In der Pau­se schnell einen Bur­ger, eine Piz­za oder ein Scho­ko­rie­gel? Die Men­ge macht das Gift, ins­ge­samt aber lei­den immer mehr Men­schen an Über­ge­wicht. Die gefrä­ßi­gen Tumor­zel­len haben in so einer Umge­bung leich­tes Spiel.

Einen frag­wür­di­gen Ehren­platz unter den Risi­ko­fak­to­ren für Krebs neh­men natür­lich nach wie vor zwei ver­meid­ba­re Las­ter ein. Tabak und Alko­hol sind nach wie vor welt­weit ver­brei­tet und zeich­nen sich für eine Rei­he von Erkran­kun­gen ver­ant­wort­lich. War Lun­gen­krebs in ver­gan­ge­nen Tagen vor allem eine Män­ner­krank­heit, nähern sich die Geschlech­ter seit eini­ger Zeit immer stär­ker an.

Neu sind in die­sem Jahr For­de­run­gen, Son­nen­bän­ke zu ver­bie­ten oder ihre Nut­zung zumin­dest ein­zu­schrän­ken. Auch an die­ser Stel­le treibt der moder­ne All­tag bis­wei­len bizar­re Blü­ten – immer­hin steht der Vor­wurf im Raum, Son­nen­bän­ke wären für eine wah­re Haut­krebs-Epi­de­mie ver­ant­wort­lich.

Den Welt­krebs­re­port der IARC kön­nen Sie unter die­sem Link im Ori­gi­nal auf­ru­fen. Dort fin­den Sie außer­dem ein Archiv der Reports ver­gan­ge­ner Jah­re sowie umfang­rei­che Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen.

Wer nicht vor­sorgt, hat das Nach­se­hen

Fast zwei Drit­tel aller Krebs­pa­ti­en­ten in Deutsch­land lebt nach der Dia­gno­se noch min­des­tens fünf Jah­re wei­ter. Das ist bei Wei­tem kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, denn im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ist es um unser Gesund­heits­sys­tem gut bestellt. Trotz­dem ist eine Krebs­er­kran­kung ein tie­fer Ein­schnitt im Leben der Betrof­fe­nen. Neben exis­ten­zi­el­len Ängs­ten und ver­wor­fe­nen Zukunfts­plä­nen reisst die Krank­heit ihre Opfer näm­lich oft auch aus der Mög­lich­keit, sich finan­zi­ell abzu­si­chern.

Dabei ist es nur ver­ständ­lich, dass sich nie­mand ger­ne über die Fol­gen einer schwe­ren Krank­heit Gedan­ken macht. Genau das kann aber ein fata­ler Feh­ler sein, wenn das finan­zi­el­le Pols­ter plötz­lich weg­fällt. Die mitt­ler­wei­le wenig belieb­te Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ist in einem sol­chen Fall denk­bar unge­eig­net.
Wer krank­heits­be­dingt zeit­wei­se oder gar per­ma­nent aus dem Arbeits­le­ben schei­det, ist mit der Absi­che­rung gegen soge­nann­te Dread Dise­a­ses deut­lich bes­ser bedient. Mit der Absi­che­rung gegen Dread Dise­a­ses set­zen Sie im Grun­de einen finan­zi­el­len Schutz­schild gegen bestimm­te Krank­hei­ten auf. Das Beson­de­re dabei: Im Krank­heits­fall greift die Absi­che­rung sofort.

Ob Sie dabei berufs­un­fä­hig wer­den oder nicht, spielt kei­ne Rol­le. Weil schwe­re Krank­hei­ten wie Krebs oft ein Kos­ten­fak­tor sind, wird die Absi­che­rung nicht als klei­ne Ren­te über lan­ge Zeit aus­ge­schüt­tet, son­dern als ein­ma­li­ge Gesamt­zah­lung. Mit die­ser Form der Absi­che­rung fan­gen Sie even­tu­el­le Kos­ten also direkt auf, ohne dafür mög­li­cher­wei­se jah­re­lang mit dem Ver­si­che­rer strei­ten zu müs­sen. Ob Sie sich für eine Absi­che­rung gegen “schwe­re Krank­hei­ten” (Dread Dise­a­se) ent­schei­den soll­ten, wel­che Optio­nen für Sie bestehen und wel­che Ver­trä­ge Sie mit Vor­sicht genie­ßen soll­ten, kann ich ger­ne in einem per­sön­li­chen Gespräch erklä­ren.

Krebs ist oft­mals ver­meid­bar. Ob frü­he Dia­gno­se, Vor­sor­ge oder ein gesun­der Lebens­stil – wir alle kön­nen mehr tun, um die düs­te­re Pro­gno­se der AIRC zumin­dest etwas abzu­mil­dern. Weil sich an einem denk­wür­di­gen Tag wie heu­te vie­le Men­schen im gan­zen Land unter dem Hash­tag #Ich­BinUn­dIch­Wer­de ihre eige­nen Zie­le für die Krebs­vor­sor­ge set­zen, möch­te ich mei­nen Vor­satz nicht uner­wähnt las­sen.

Ich wer­de: “Wei­ter­hin sport­lich aktiv blei­ben, auf mei­nen Zucker­kon­sum acht geben und viel Was­ser trin­ken” 😉

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: Berufsunfähigkeit, Dread Disease, Krebs, schwere Krankheit, WHO

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