Geldanlagen

Invest­ment­news: Kapi­tal­markt­aus­blick 2021!

Trotz der lau­fen­den zwei­ten Coro­na­wel­le, zuneh­men­der Lock­downs und einer mög­li­chen Ver­schär­fung der Lage durch eine deut­lich anste­cken­de­re Virus-Vari­an­te, befin­den sich die Kapi­tal­märk­te auf Rekord­jagd.
Die Aus­sicht auf eine mit Hil­fe der Impf­kam­pa­gnen bal­di­ge Über­win­dung der Coro­na-Pan­de­mie und die enor­men Hilfs­pro­gram­me trei­ben aktu­ell die Kur­se. Die Noten­ban­ken kau­fen welt­weit in einem nie dage­we­se­nen Umfang Anlei­hen auf. Dies führ­te zu der para­do­xen Situa­ti­on, dass trotz eines extre­men Anstiegs der welt­wei­ten Ver­schul­dung gleich­zei­tig neue Rekord­tiefst­stän­de bei den Zin­sen erreicht wur­den. Der Wert aller Anlei­hen mit nega­ti­ven Ren­di­ten ist auf über 18 Bil­lio­nen US-Dol­lar und damit in nie zuvor erreich­te Höhen geklet­tert. Der dadurch erzeug­te Anla­gen­ot­stand führt zu immer höhe­ren Bewer­tun­gen bei allen Ver­mö­gens­an­la­gen. Dane­ben sor­gen die immer wei­ter aus­ufern­den Geld­men­gen für ver­stärk­te Zuflüs­se in alle nicht belie­big ver­mehr­ba­ren Anla­ge­for­men wie z. B. Edel­me­tal­le oder auch Kryp­to­wäh­run­gen. Der­zeit ver­si­chern die Noten­ban­ken, dass sie auch bei einer Erho­lung nach der Coro­na-Pan­de­mie noch bis min­des­tens 2022 an ihrer Poli­tik fest­hal­ten wer­den. Dies spricht für einen noch län­ger anhal­ten­den Rücken­wind für die Kon­junk­tur und die Kapi­tal­märk­te. Aktu­ell haben die Bör­sen aller­dings die erwar­te­te Kon­junk­tur­er­ho­lung bereits zu einem hohen Maße vor­weg­ge­nom­men und der Opti­mis­mus hat ein Niveau erreicht, auf das in der Ver­gan­gen­heit häu­fig Kurs­rück­set­zer folg­ten.

Jah­res­rück­blick 2020

Ret­tungs­maß­nah­men zie­hen die Kapi­tal­märk­te 2020 aus der größ­ten Kri­se seit 1929.
Wer hät­te im ver­gan­ge­nen März bei deut­lich zwei­stel­li­gen Kurs­ver­lus­ten der Akti­en und mit­ten in der größ­ten Kri­se der Welt­wirt­schaft seit 1929 gedacht, dass sich die Akti­en­märk­te 2020 noch so stark erho­len wer­den? Das ver­gan­ge­ne Jahr hat die meis­ten Anle­ger eines bes­se­ren belehrt.

Coro­na-Pan­de­mie sorgt für zahl­rei­che und uner­war­te­te Ver­lie­rer-Akti­en

Vie­le Akti­en­märk­te star­te­ten freund­lich in das Jahr 2020. Nach­dem es bereits im Dezem­ber 2019 ers­te Mel­dun­gen über eine neue Virus­er­kran­kung in Chi­na gab, wur­den Mit­te Janu­ar Mil­lio­nen­städ­te und Regio­nen kom­plett abge­rie­gelt. Im März folg­ten auch in den meis­ten west­li­chen Län­dern Aus­gangs­be­schrän­kun­gen. In Deutsch­land wur­den gan­ze Bran­chen ins Home-Office oder in die Kurz­ar­beit geschickt. Die hohe Unsi­cher­heit über die wei­te­re Aus­brei­tung des Virus und die Fol­gen für die Wirt­schaft  führ­ten in kür­zes­ter Zeit zu mas­si­ven Kurs­ein­brü­chen an den Kapi­tal­märk­ten. Durch die Geschäfts- und Werks­schlie­ßun­gen sowie die Auf­for­de­rung zum „zu Hau­se blei­ben“ kam es gleich­zei­tig zu einem Nach­fra­ge- und  einem Ange­bots­schock, der bis­he­ri­ge Kri­sen in den Schat­ten stell­te. Die glo­ba­len Akti­en­märk­te wie z. B. der brei­te glo­ba­le Akti­en­in­dex MSCI Welt (-33,8%) fie­len deut­lich. Kon­junk­tur­ab­hän­gi­ge Unter­neh­men wie Flug­ge­sell­schaf­ten (z. B. Luft­han­sa ‑34,1%)  und Tou­ris­tik­un­ter­neh­men (z. B. Tui ‑52,3%) zähl­ten zu den größ­ten Ver­lie­rern. Auch als sta­bil ange­se­he­ne Geschäfts­mo­del­le wie Geträn­ke­her­stel­ler (z. B. Anheu­ser-Busch Inbev ‑58,4%) und Restau­rant­ket­ten (z. B. McDo­nalds ‑36,4%) lit­ten unter deut­li­chen Kurs­ver­lus­ten.

„Stay at home“-Aktien gewin­nen neue Kun­den und mas­siv an Bör­sen­wert

Jede Kri­se hat auch Ihre Gewin­ner. Die soge­nann­ten „Stay at home“-Aktien, also Akti­en von Unter­neh­men, die von den Kon­takt­be­schrän­kun­gen und Geschäfts­schlie­ßun­gen pro­fi­tie­ren, konn­ten in 2020 wie sel­ten zuvor zule­gen. Allen vor­an Online­händ­ler wie Ama­zon (+61,7%), Soft­ware- und Video­kon­fe­renz­an­bie­ter wie Micro­soft (+30,8%) sowie Strea­ming­diens­te (z. B. Net­flix +53,3%) zähl­ten zu den Bör­sen­lieb­lin­gen. Fonds bzw. Akti­en­märk­te, die einen gerin­gen Anteil an „Stay at home“-Aktien auf­wie­sen, ent­wi­ckel­ten sich auf Jah­res­sicht deut­lich schlech­ter. Die Coro­na-Kri­se trug dazu bei, dass die Digi­ta­li­sie­rung in allen Berei­chen unse­res Lebens einen enor­men Schub erhielt. Anle­ger konn­ten vom Trend zu digi­ta­len bzw. wachsstums­star­ken Geschäfts­mo­del­len mit ent­spre­chen­den Fonds trotz Covid-19 pro­fi­tie­ren. Gleich­zei­tig pro­fi­tier­te der Sek­tor Phar­ma- und Bio­tech­no­lo­gie im Zuge der Hoff­nun­gen auf einen Impf­stoff deut­lich. In Asi­en und vor allem Chi­na, scheint die Coro­na-Pan­de­mie bereits im Jah­res­ver­lauf 2020 so gut wie über­wun­den. Dies führ­te dort zu einer rasan­ten Erho­lung der Kon­junk­tur und der Akti­en­märk­te. Der chi­ne­si­sche Akti­en­markt CSI 300 (+27,1%) konn­te sich neben der US-Tech­no­lo­gie­bör­se Nasdaq (+35,4%) 2020 am bes­ten ent­wick­len (alle Wer­te in EUR).

Durch die dras­ti­schen Ein­schrän­kun­gen sank der welt­wei­te Ölver­brauch 2020 und der Ölpreis fiel deut­lich. Die ame­ri­ka­ni­sche Ölsor­te WTI kurz­zei­tig sogar im nega­ti­ven Bereich bei Minus 40 USD, da es kaum noch Lager­ka­pa­zi­tä­ten und somit Abneh­mer für das geför­der­te Öl gab.

Kon­junk­tur- und Ret­tungs­pro­gram­me läu­te­ten die Wen­de an den Bör­sen ein

Mit noch nie dage­we­se­nen Ret­tungs­pro­gram­men – noch höher als in der Finanz­kri­se 2008 ‑stemm­ten sich Regie­run­gen und Noten­ban­ken welt­weit ab Mit­te März gegen die Panik, die durch die Coro­na-Pan­de­mie und die unsi­che­re Zukunft für vie­le Unter­neh­men und Arbeit­neh­mer ent­stand. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank EZB kauft u. a. schritt­wei­se Staats- und Unter­neh­mens­an­lei­hen in Höhe bis zu 1.850 Mrd. Euro auf. Hin­zu kam ein 750 Mrd. Euro schwe­res Hilfs­pa­ket der EU, um die Schä­den durch die Coro­na-Pan­de­mie v. a. in den Süd­län­dern abzu­fe­dern. Die US-ame­ri­ka­ni­sche Noten­bank Fed stützt den Markt mit monat­li­chen Anlei­he­käu­fen im Wert von 120 Mrd. USD. Das beherz­te Ein­grei­fen der Regie­run­gen und Noten­ban­ken sorg­te für eine immense Nach­fra­ge nach Anlei­hen was zu Kurs­stei­ge­run­gen und Ren­di­te­rück­gän­gen führ­te. Die Coro­na-Pan­de­mie und die Bericht­erstat­tung dar­über dräng­ten 2020 sogar in den US-Wahl­kampf. Die Wahl des demo­kra­ti­schen Kan­di­da­ten Joe Biden schürt Hoff­nung auf eine Wie­der­ein­glie­de­rung der USA auf der inter­na­tio­na­len poli­ti­schen Büh­ne. Das The­ma Nach­hal­tig­keit rückt mit dem Wahl­sieg Bidens auch wie­der mehr in den Mit­tel­punkt.  So konn­ten Fonds und Bran­chen mit einem nach­hal­ti­gen Invest­ment­an­satz pro­fi­tie­ren. Beson­ders erwäh­nens­wert sind hier Akti­en aus den Sek­to­ren erneu­er­ba­re Ener­gien (+62%), Kli­ma und Umwelt (+22%).

Auf Geld­men­gen- und Staats­schul­den­ex­plo­si­on folgt Ver­mö­gens­preis­in­fla­ti­on

Die Ret­tungs­pak­te kata­pul­tier­ten glo­bal die ohne­hin schon hohen Staats­schul­den auf fast 100% der welt­wei­ten Wirt­schafts­leis­tung. Die US-Ame­ri­ka­ni­sche Noten­bank Fed hat mit ihrer ultra-locke­ren Geld­po­li­tik bereits dafür gesorgt, dass US-Staats­an­lei­hen kaum noch Ren­di­ten abwer­fen. Der US-Dol­lar ver­lor gegen­über ver­schie­de­nen Wäh­run­gen 2020 deut­lich an Wert. Gegen­über dem Euro hat­te die Ent­wick­lung einen nega­ti­ven Ein­fluss von 9% für euro­päi­sche Anle­ger mit US-Invest­ment. Von der enorm gestie­ge­nen Geld­men­ge pro­fi­tier­ten ins­be­son­de­re Ver­mö­gens­wer­te wie Gold (+11,0%) oder Sil­ber (+30,7%) und nicht­zu­letzt Kryp­to­wäh­run­gen wie der Bit­co­in (+403%) oder Ethe­ri­um (+573%), die nicht belie­big ver­mehr­bar sind. Auch die Akti­en der Gold- und Sil­ber­mi­nen konn­ten 2020 trotz tem­po­rä­rer Ver­lus­te zule­gen.

Kapi­tal­markt­aus­blick 2021

Ohne Akti­en (und ande­re Sach­wer­te) wird‘s schwer.

Welt­wirt­schaft

Der Aus­bruch der Coro­na-Pan­de­mie hat die Welt­wirt­schaft 2020 emp­find­lich getrof­fen. Folgt die­ses Jahr, nun da zahl­rei­che und schein­bar wirk­sa­me Coro­na-Impf­stof­fe bereit ste­hen – die gro­ße glo­ba­le Kon­junk­tur­er­ho­lung? Der Aus­blick für die Welt­wirt­schaft in 2021 bleibt vor­erst noch gedämpft. Welt­weit stei­gen die Infek­ti­ons­zah­len, es tre­ten mutier­te Virus­va­ri­an­ten auf und der Impf­pro­zess wird sich wohl bis weit ins Jahr 2021 hin­zie­hen. Regio­na­le Restrik­tio­nen wer­den auch erst schritt­wei­se gelo­ckert. Zusam­men mit dem Aus­blick auf eine Ein­däm­mung des Virus soll­te es ab dem 2. Quar­tal zu einer Bele­bung der gesamt­wirt­schaft­li­chen Nach­fra­ge und damit der Kon­junk­tur­la­ge kom­men. In der Zwi­schen­zeit stützt die Wirt­schaft Chi­nas die Welt­kon­junk­tur genau­so wie die his­to­risch hohen fis­ka­li­schen und geld­po­li­ti­schen Maß­nah­men. Welt­weit haben sich Regie­run­gen 2020 mit Kon­junk­tur­pro­gram­men gegen­sei­tig über­trof­fen und bereits über 9 Bio. Euro bereit­ge­stellt. Die chi­ne­si­sche Wirt­schaft befin­det sich bereits wie­der auf Vor-Coro­na-Niveau und könn­te 2021 mit über 8% zule­gen. Außer­dem wird erwar­te­tet, dass die Wirt­schaft in den USA bis zu 4%, in der Euro­zo­ne mit ca. 5% und damit in der Welt mit ca. 5% wach­sen wird.

Die expan­si­ve Geld­po­li­tik der Zen­tral­ban­ken wird fort­ge­setzt und lässt Ver­mö­gens­prei­se stei­gen

Die gro­ßen Zen­tral­ban­ken (EZB, Fed, Bank of Eng­land und Bank of Japan) wer­den an ihrer ultra-locke­ren Geld­po­li­tik auch 2021 fest­hal­ten. Die Leit­zin­sen blei­ben bei Null zusätz­lich wer­den die Anlei­he­kauf­pro­gram­me fort­ge­setzt. Bis­her resul­tier­te die­ses nie dage­we­se­ne fis­ka­li­sche und geld­po­li­ti­sche Expe­ri­ment nicht in einem Anstieg der offi­zi­el­len Infla­ti­ons­ra­ten (z. B. aktu­ell 1,2% in den USA und 0,2% im Euro­raum). Die nied­ri­gen Zin­sen fachen aber die Ver­mö­gens­preis­in­fla­ti­on an. Akti­en, Gold, Immo­bi­li­en und auch Kryp­to­wäh­run­gen (z. B. Bit­co­in) sind alle­samt auf neue All­zeit­hochs gestie­gen. Ab März die­sen Jah­res wird der Basis­ef­fekt durch den Ölpreis­an­stieg von unter 30 USD/Barrel auf über 50 USD (+67% und mehr) gegen­über dem Vor­jahr zwangs­läu­fig zu einem Anstieg offi­zi­el­ler Infla­ti­ons­ra­ten füh­ren. Län­ger­fris­tig ist ein Infla­ti­ons­an­stieg aus den Fol­gen der jah­re­lan­gen expan­si­ven Geld­po­li­tik, aber auch wegen des Umbaus auf ein nach­hal­ti­ge­res Wirt­schafts­sys­tem (z. B. Beprei­sung von CO2-Aus­stoß), wahr­schein­lich. Da die EZB und US-Fed aber bereits ange­kün­digt haben, künf­tig höhe­re Infla­ti­on zuzu­las­sen, dürf­ten die Zin­sen in den Indus­trie­län­dern vor­erst nicht anstei­gen. Der Euro hat sich in 2020 bis auf über 1,20 USD/EUR ver­teu­ert, nicht zuletzt weil die USA die höchs­te Neu­ver­schul­dung jemals vor­nah­men. Deut­lich schwä­cher dürf­te der USD in 2021 nicht wer­den, da die US-Wirt­schaft schnel­ler an Fahrt gewin­nen soll­te als die Euro­zo­ne und der USD-Pes­sis­mis­mus bereits auf einem 10-Jah­res-Hoch liegt. Ein deut­lich stär­ke­rer US-Dol­la­rist aber eben­so nicht zu erwar­ten. Dies, gepaart mit dem kon­junk­tu­rel­len Auf­schwung, soll­te den Schwel­len­län­dern Auf­trieb geben und auch die Nach­fra­ge nach z. B. Indus­trie- und Edel­me­tal­len (u. a. für Erneu­er­ba­re Ener­gien, eMo­bi­li­tät), ankur­beln.

Impf­stoff­ver­füg­bar­keit und ‑wir­kung Risi­ko Nr. 1, geo­po­li­ti­sche Unsi­cher­hei­ten sin­ken

Rück­schlä­ge bei der Impf­stoff­ver­sor­gun­g/-wirk­sam­keit in den Indus­trie­län­dern und Asi­en mit erneu­ten Lock­downs stel­len das Haupt­ri­si­ko in 2021 dar. Der­weil hat sich die durch Trumps Außen­han­dels­po­li­tik stark gestie­ge­ne poli­ti­sche Unsi­cher­heit deut­lich ent­spannt, nach­dem Joe Biden zum US-Prä­si­den­ten gewählt wur­de. Zwar wird sich der Ton zwi­schen den USA, Euro­pa und Chi­na damit ver­bes­sern, doch der Han­dels­streit und das Rin­gen um die Vor­macht­stel­lung in der Welt zwi­schen den USA und Chi­na hat gera­de erst begon­nen.

Akti­en

Ohne Akti­en wird‘s schwer bei der Geld­an­la­ge, „Corona-Gewinner“-Aktien ver­lie­ren an Dyna­mik.

Die Coro­na-Pan­de­mie wirk­te als Tur­bo für eine Viel­zahl von Trends und Geschäfts­mo­del­len, die zu Hau­se genutzt wer­den kön­nen. Hier­zu zäh­len u. a. Online-Han­del, Lie­fer­diens­te, Gam­ing und Strea­ming-Platt­for­men. Vie­le die­ser Trends wer­den sich auch nach dem Abeb­ben der Coro­na-Pan­de­mie mit einer gerin­ge­ren Dyna­mik fort­set­zen. Der­weil sind die Akti­en­kur­se und vor allem die Bewer­tun­gen der „Coro­na-Gewin­ner“ auf den höchs­ten Stand seit der Dot­com-Bla­se 2000 ange­stie­gen. Wäh­rend Wachs­tums­ak­ti­en in der Ver­gan­gen­heit mit dem 20- bis 30-fachen ihres Gewinns und mit dem bis zu 10-fachen ihres Umsat­zes bewer­tet wur­den, sind es heu­te oft­mals das 100-fache und mehr des Gewinns und das bis zu 50-fache des Umsat­zes. Neben Pri­vat­an­le­gern, die über kos­ten­lo­se Bör­sen­apps in oft­mals die sel­ben belieb­ten Akti­en à la Apple und Tes­la inves­tie­ren, befeu­ern auch die nied­ri­gen Unter­neh­mens­steu­ern sowie die auf 0% gesun­ke­nen Leit­zin­sen in den USA, die Kur­se der Wachs­tums­fir­men. „Tra­di­tio­nel­le­re“ Bran­chen, die nicht pri­mär in digi­ta­len Geschäfts­fel­dern agie­ren und deren Umsät­ze in der Pan­de­mie ein­ge­bro­chen sind, wie z. B. Auto­mo­bil, Indus­trie oder Ban­ken wer­den hin­ge­gen mit weni­ger als dem 10-fachen Ihres Gewin­nes bewer­tet. Sicher ist, ohne Akti­en wird es schwer bei der Geld­an­la­ge. Mit erwar­te­ten Erträ­gen bis zu 6% p. a. (über 10 Jah­re, vgl. Abb. 5) lässt sich zukünf­tig wohl nur mit Akti­en die Kauf­kraft des Ver­mö­gens erhal­ten bzw. sogar ver­meh­ren. Aktu­ell sind die Akti­en­märk­te aber von einem his­to­risch hohen Opti­mis­mus geprägt, was oft­mals eine Schwä­che­pha­se mit sich brach­te, die zum Ein­stieg genutzt wer­den soll­te.

„Corona-Verlierer“-Aktien mit Auf­hol­po­ten­ti­al gegen­über Wachs­tums­ak­ti­en in der Erho­lung

Trotz­dem die Akti­en aus den Trend­be­rei­chen der Sek­to­ren Tech­no­lo­gie, Kon­sum und Pharma/Biotech rela­tiv teu­er erschei­nen, gehö­ren die­se in jedes Port­fo­lio. Die wahr­schein­lich dau­er­haft nied­ri­gen Zin­sen und der beschleu­nig­te tech­no­lo­gi­sche Wan­del mit den sich dar­aus erge­ben­den neu­en Geschäfts­mo­del­len, wer­den das Leben, Kon­su­mie­ren, Arbei­ten und Pro­du­zie­ren, wie wir es heu­te ken­nen, über die nächs­ten Jah­re maß­geb­lich ver­än­dern. Der Trend zum Home-Office, der neue Mobil­funk­stan­dard 5G und sei­ne Poten­tia­le für z. B. auto­no­mes Fah­ren (und Flie­gen), neue The­ra­pien auch für sel­te­ne Krank­hei­ten oder der nach­hal­ti­ge Umbau unse­rer Wirt­schaft sind nur eini­ge Berei­che, die sich dank der neu ver­füg­ba­ren Tech­no­lo­gie heu­te über­haupt erst ermög­li­chen las­sen. Selek­tiv hal­ten wir Akti­en aus den Berei­chen eCom­mer­ce und ePay­ments, Künst­li­che Intel­li­genz und Cyber­se­cu­ri­ty, Bio­tech­no­lo­gie sowie Nach­hal­tig­keit auch die­ses Jahr für aus­sichts­reich. 2021 erwar­ten wir jedoch erst­mal eine Pau­se des mas­si­ven Preis­auf­trie­bes bei tech­no­lo­gie­na­hen Unter­neh­men. Auf­grund der Impf­stof­fe und der wahr­schein­li­chen Kon­junk­tur­er­ho­lung wer­den die „Corona-Verlierer“-Aktien, deren Bewer­tun­gen güns­tig erschei­nen, wie­der in den Fokus rücken.

Hoher ETF-Anteil und ultra-nied­ri­ge Zin­sen unter­stüt­zen his­to­risch über­be­wer­te­te US-Akti­en

US-Akti­en gel­ten bereits seit eini­gen Jah­ren als über­be­wer­tet und somit teu­er. Den­noch konn­te in den letz­ten Jah­ren unter den gro­ßen Akti­en­märk­ten nur der chi­ne­si­sche den US-Markt über­tref­fen. Die Bewer­tun­gen gemes­sen von Mor­ning­star am fai­ren Wert mit 1,12 erschei­nen bei US-Akti­en hoch (vgl. Abb 6). Grün­de hier­für sind die US-Leit­zin­sen bei 0% die Absen­kung der Unter­neh­mens­steu­ern von 35% auf 21% und auch die gro­ßen Tech­no­lo­gie-Fir­men, die von der Coro­na-Pan­de­mie pro­fi­tiert haben.
Mit einem Kurs zum fai­ren Wert von 1,19 scheint der US-Tech­no­lo­gie­sek­tor am stärks­ten über­be­wer­tet, gefolgt vom zykli­schen Kon­sum­sek­tor (1,18) und dem Indus­trie­sek­tor (1,14). Akti­en aus dem Bereich Ener­gie (0,68) hin­ge­gen erschei­nen güns­tig aus.  Belas­tet wer­den die Öl-Fir­men durch den von US-Prä­si­dent Biden geplan­ten Schwenk hin zu erneu­er­ba­ren Ener­gien. Fazit: US-Akti­en sind in glo­ba­len ETF-/Fonds­pro­duk­ten (bis zu 65%) hoch gewich­tet. Die expan­si­ve Geld­po­li­tik der US-ame­ri­ka­ni­schen Noten­bank sowie der Hei­mat­fo­kus der welt­weit domi­nie­ren­den US-Asset-Manage­ment-Bran­che, soll­te trotz hoher Bewer­tun­gen von US-Akti­en wei­ter unter­stüt­zen.

Euro­päi­sche Akti­en: Fair bewer­tet, aber Kurs­po­ten­ti­al für Phar­ma- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­en

Der euro­päi­sche Akti­en­markt ist nach den star­ken Zuwäch­sen seit Novem­ber nun ins­ge­samt fair bewer­tet (1,00, vgl. Abb. 7). Wäh­rend Wachs­tums­seg­men­te wie Tech­no­lo­gie (1,21) und zykli­sche Kon­sum­ak­ti­en (1,08) sowie defen­si­ve Bran­chen wie Ver­sor­ger (1,05) sich wäh­rend Coro­na sehr gut ent­wi­ckelt haben und eher teu­er sind, fin­det man güns­ti­ge Akti­en nur bei Finanz- (0,84), Phar­ma- (0,99) und Kom­mun­ka­ti­ons­ak­ti­en (0,89). Euro­päi­sche Akti­en schei­nen im Ver­gleich zu den USA güns­ti­ger bewer­tet. Doch das Bild trügt. Denn wäh­rend die teu­ren, aber eben auch wachs­tums­stär­ke­ren Tech‑, Phar­ma- und Kon­sum­ak­ti­en z. B. im S&P 500 ein Index­ge­wicht von ca. 55% aus­ma­chen, sind es im euro­päi­schen Akti­en­in­dex MSCI Euro­pe Index gera­de mal 34%. Der euro­päi­sche Akti­en­markt ist also pri­mär nur auf­grund der deut­lich gerin­ge­ren Anzahl an Wachs­tums­fir­men in rele­van­ter Grö­ße schein­bar güns­ti­ger. Nen­nens­wer­te Mehr­erträ­ge gegen­über dem Rest der Welt sind des­halb nicht wahr­schein­lich. Auf­hol­ef­fek­te erwar­ten wir bei zykli­sche­ren Akti­en, ins­be­son­de­re im Neben­wer­te-Seg­ment. Anle­ger soll­ten auf akti­ve Fonds set­zen, wo seit Jah­ren ein Mehr­wert gegen­über dem Akti­en­markt erzielt wird, ins­be­son­de­re wenn Mana­ger ihren Blick auf die lukra­ti­ve­ren asia­ti­schen Absatz­märk­te fokus­sie­ren statt auf das sta­gnie­ren­de Euro­pa. Zukünf­tig wer­den Kon­su­men­ten und Anle­ger noch stär­ker auf die Nach­hal­tig­keit von Fir­men ach­ten. Euro­pa, das bereits eine Füh­rungs­rol­le bei der Nach­hal­tig­keit ein­nimmt, bie­tet Anle­gern Chan­cen bei Akti­en aus öko­lo­gi­schen Bran­chen (z. B. erneu­er­ba­ren Ener­gien, Recy­cling), aber auch bei ins­ge­samt nach­hal­ti­ger agie­ren­den Unter­neh­men.

Schwel­len­län­der-Akti­en: Asia­ti­sches Wachs­tum im Fokus

Asia­ti­sche Akti­en blei­ben eine der span­nensten Invest­ment­chan­cen in der Welt. Ange­trie­ben durch Chi­nas wach­sen­de Mit­tel­schicht und schul­den­fi­nan­zier­tes Wachs­tum bie­ten sich für west­li­che und hei­mi­sche Fir­men glei­cher­ma­ßen Per­spek­ti­ven. Zusätz­lich ver­spricht das Frei­han­dels­ab­kom­men RCEP den Abbau von Zöl­len, neue Inves­ti­tio­nen und damit Wohl­fahrts­ge­win­ne zwi­schen den 14 asia­tisch-pazi­fi­schen Län­dern und Chi­na (=30% des Welt­han­dels). Tech­no­lo­gie- (1,09) und Phar­ma­ak­ti­en (1,20) sind in Asi­en eben­falls ambi­tio­niert bewer­tet, ver­spre­chen aber wei­ter hohes Gewinn­wachs­tum. Die „ärme­ren“ Regio­nen wie Latein­ame­ri­ka, Ost­eu­ro­pa und Indien/Südostasien wer­den auf­grund spä­te­rer Impf­stoff­ver­sor­gung län­ger mit Coro­na kämp­fen und sich dadurch die Erho­lung ver­zö­gern.

Anlei­hen

Der Zins, der wohl wich­tigs­te Steue­rungs­me­cha­nis­mus unse­res Wirt­schafts- und Finanz­sys­tems, wur­de 2020 nun erst­ma­lig auch in den USA auf 0% gesenkt und somit qua­si „abge­schafft“. Anlei­hen ent­wi­ckel­ten sich in die­sem Umfeld gut und konn­ten Kurs­zu­wäch­se ver­bu­chen. Nur der schwa­che US-Dol­lar bescher­te Euro-Anle­gern Wäh­rungs­ver­lus­te aus Fremd­wäh­rungs­in­vest­ments. Mit den aktu­ell his­to­ri­schen Ren­dit­etiefst­stän­den sind Anlei­he­invest­ments dadurch aber noch­mals unat­trak­ti­ver gewor­den. Dies gilt ins­be­son­de­re für Euro-Staats- und Unter­neh­mens­an­lei­hen hoher Boni­tä­ten. Die Ren­di­ten sind hier nega­tiv oder nahe Null. Das bedeu­tet, der Anle­ger zahlt bei einer Inves­ti­ti­on drauf. Daher erschei­nen die­se Anlei­hen weder aus Sicher­heits­aspek­ten, z. B. als siche­re Häfen, noch als Cash-Ersatz und am wenigs­ten aus Ren­di­te­per­spek­ti­ven attrak­tiv. Die in 2021 im US- und Euro­raum fast schon aus­ge­schlos­se­nen Zins­er­hö­hun­gen soll­ten Anle­ger aber nicht über die Risi­ken hin­weg­täu­schen, die z. B. höhe­re Infla­ti­ons­ra­ten (z. B. durch Ölpreis-Basis­ef­fekt) und damit stei­gen­de Risi­ko­auf­schlä­ge mit sich brin­gen. Des Wei­te­ren könn­te das Aus­lau­fen der Anlei­he­kauf­pro­gram­me oder zumin­dest deren Ankün­di­gung, z. B. der euro­päi­schen Zen­tral­bank EZB und die US-ame­ri­ka­ni­sche Noten­bank Fed, zu stei­gen­den Anlei­he­ren­di­ten und damit Kurs­ver­lus­ten bei Staats­an­lei­hen füh­ren (ver­gleich­bar mit 2013). Die wahr­schein­li­che Kon­junk­tur­er­ho­lung und wei­ter­hin viel Noten­bank­sup­port (z. B. EZB-Anlei­he­käu­fe bis März 2022) soll­te vor allem Risi­ko­an­lei­hen (Unter­neh­mens- und Hochz­ins­an­lei­hen) Auf­trieb ver­lei­hen, die noch Kurs­po­ten­ti­al und über­haupt Zins­ku­pons bie­ten. Das Chan­ce-Risi­ko-Pro­fil erscheint aber auch hier, unter his­to­ri­schen Gesichts­punk­ten, alles ande­re als attrak­tiv. Stei­gen­de Roh­stoff­prei­se (z. B. Öl, Metal­le), ein nicht wesent­lich stär­ke­rer US-Dol­lar und stei­gen­de Kapi­tal­flüs­se soll­ten Schwel­len­län­der-Anlei­hen 2021 zu einem der aus­sichts­reichs­ten Anlei­he­seg­men­te machen. Für Euro-Anle­ger bie­ten sich, auf­grund des rela­tiv teu­ren Euros, Wäh­rungs­chan­cen gegen­über dem US-Dol­lar und auch Schwel­len­län­der-Wäh­run­gen. In jedem Fall soll­ten Anle­ger bei den gerin­gen Ertrags­aus­sich­ten beson­ders fähi­ge Fonds­ma­na­ger aus­wäh­len, die bei der Selek­ti­on auf mög­lichst gute Schuld­ner ach­ten, aber auch Rück­schlä­ge an den Märk­ten anti­zi­pie­ren und anti­zy­klisch aus­nut­zen.

Rohstoffe/ Edel­me­tal­le

Akti­en von Edel­me­tall­mi­nen hal­ten wir, auf­grund des rela­tiv gerin­gen Zuwach­ses ggü. dem Gold­preis und der hohen Mar­gen, für aus­sichts­reich. Mit­tel­fris­tig soll­te die extrem stei­gen­de Nach­fra­ge bei Indus­trie­me­tal­len (auf­grund o. g. Zukunfts­the­men, z. B. Kup­fer, Nickel, Zink, Lithi­um, Sel­te­ne Erden) bei den ent­spre­chen­den Minen­fir­men eben­falls Kurs­chan­cen bieten.Gold und Sil­ber gehö­ren 2021 neben Akti­en zu den aus­sichts­reichs­ten Anla­ge­klas­sen. Die ultra-nied­ri­gen Leit­zin­sen und nega­ti­ven Real­ren­di­ten (in USA/Europa) sowie die Erwar­tung wei­ter­hin expan­si­ver Noten­ban­ken spricht für Edel­me­tal­le, die in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2020 von Inves­to­ren eher ver­nach­läs­sigt wur­den. Gold soll­te dabei sei­nen Dienst als „Absi­che­rung“ leis­ten. Zukünf­tig wird Gold außer­dem eine grö­ße­re Rol­le in den Port­fo­li­os gro­ßer Inves­to­ren spie­len, was damit den Preis stüt­zen und antrei­ben wird. Sil­ber ist ggü. Gold nicht mehr so güns­tig und aus­sichts­reich wie im März 2020 (das Ver­hält­nis vom Gold zum Sil­ber­preis bei 121,7, aktu­ell bei 70,4). Der Sil­ber­preis liegt mit 40% deut­lich unter den Höchst­kur­sen aus dem Jahr 2011. Getra­gen durch Zukunfts­the­men wie   z. B. Auf­bau der 5G-Mobil­funk­net­ze, eMo­bi­li­tät und erneu­er­ba­re Ener­gien soll­te die Nach­fra­ge nach Sil­ber zukünf­tig wei­ter stei­gen. Daher erscheint Sil­ber eher unter­be­wer­tet zu sein.

Quel­len

  • Daten von Mor­ning­star Direct
  • Daten von TTMYGH; abruf­bar unter die­sem Link.
  • Daten von Rese­arch Affi­lia­tes: Asset Allo­ca­ti­on Tool (Stand: 31.12.2020); abruf­bar unter die­sem Link.
  • iSha­res (2021): Effek­tiv­ver­zin­sung ein­zel­ner Ren­ten-ETFs, abruf­bar unter die­sem Link.
  • Berenberg/Bloomberg: Hori­zon­te – Kapi­tal­markt­aus­blick (Janu­ar 2021), abruf­bar unter die­sem Link.
  • Daten von Pri­ce­Wa­ter­hous­e­Coo­pers; abruf­bar unter die­sem Link.

Recht­li­che Hin­wei­se

Die in die­ser Unter­la­ge ent­hal­te­nen Ver­brau­cher­infor­ma­tio­nen die­nen nur zu Mar­ke­ting­zwe­cken. Sie stel­len kei­ne Anla­ge­be­ra­tung dar und sind auch nicht als sol­che auf­zu­fas­sen. Allein ver­bind­li­che Grund­la­ge eines Kaufs von Antei­len an offe­nen Invest­ment­ver­mö­gen sind die jewei­li­gen wesent­li­chen Anle­ger­infor­ma­tio­nen, auch bekannt als „Key Inves­tor Docu­ment“ (KID), und die Ver­kaufs­pro­spek­te. Wert­ent­wick­lun­gen der Ver­gan­gen­heit sind kein ver­läss­li­cher Indi­ka­tor für die künf­ti­ge Wert­ent­wick­lung. Die tat­säch­li­chen Ent­wick­lun­gen und Ergeb­nis­se kön­nen erheb­lich von den ver­gan­ge­nen Ergeb­nis­sen abwei­chen. Die Prü­fung der Geeig­ne­t­heit von Invest­ment­fonds für Pri­vat­an­le­ger hat allein durch den Ver­mitt­ler zu erfol­gen. Der Bei­trag wur­de mit größ­ter Sorg­falt erstellt. Es han­delt sich hier­bei um eine frei­wil­li­ge Ser­vice­dienst­leis­tung. Für die Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit vor­lie­gen­der Infor­ma­tio­nen kann kei­ne Gewähr oder Haf­tung über­nom­men wer­den. Ich über­neh­me kei­ne Haf­tung für Schä­den, die aus der Ver­wen­dung der zur Ver­fü­gung gestell­ten Infor­ma­tio­nen resul­tie­ren.

Die­se Inhal­te dür­fen nur mit aus­drück­li­cher Zustim­mung der Fonds Finanz Mak­ler­ser­vice GmbH ver­viel­fäl­tigt, an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben oder ver­brei­tet wer­den. (Mir liegt die Frei­ga­be zur Ver­öf­fent­li­chung vor.)

Für wei­te­re Fra­gen hin­ter­las­sen Sie mir bit­te am Ende des Bei­trags einen Kom­men­tar oder Sie ver­ein­ba­ren direkt ein kos­ten­frei­es Erst­ge­spräch. Alter­na­tiv kön­nen Sie sich per Direkt­nach­richt (oder Mit­tels Kon­takt­for­mu­lar) mit mir in Ver­bin­dung set­zen.

In jedem Fall erhal­ten Sie schnellst mög­lich eine Ant­wort von mir.

Mit den bes­ten Grü­ßen
Chris­ti­an Ulrich LL.B., M.A.

Tags: Aktien, Anleihen, Ausblick, Corona, COVID-19, Edelmetalle, ETF, Europäische Aktien, Geldpolitik, Investmentnews, Kapitalmarktausblick, Kapitalmärkte, Konjunktur, Krise, Kursverluste, Leitzinsen, Lockdown, Pandemie, Rohstoffe, Stay at home, US-Aktien, Weltwirtschaft, Zentralbanken, Zinsen

Wei­te­re Infos

Ängst­lich? So star­ten Sie mit dem Inves­tie­ren!
ETF: So erken­nen Sie die Risi­ken!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.

nachhaltig. transparent. erklärt.